Über uns
So fing alles an
Heimatgeschichte
Neu begegnen - Heimatgeschichte, denn sie begegnet uns auf Schritt und Tritt:
- mündlich überlieferte Geschichten und Begebenheiten (z.B. dass zeitweise 6 Familien gleichzeitig unter unserem Dache wohnten)
– verlassene oder umgenutzte Gebäude (z.B. alte Schule, Bergschänke)
– unsere eigene Ahnenreihe (z.B. aus Uropas Zeiten)
– alte Gräber auf dem Unterrißdorfer Friedhof (z.B. Gutsbesitzer Peters, gefallener Soldat, Grabstätte Tierarzt Dr. Schilling)
– Zeitzeugenberichte (z.B. ehem. Herr Wiese über Beschuss von Unterrißdorf vor Kriegsende)
– ein Artikel, eine Zeitung aus früherer Zeit
– Erinnerungen aus der eigenen Kindheit (z.B. Einkauf bei Tante Ursel im Kurzwarenladen)
– Gedenksteine und Gedenkstätten (z.B. Kalte Stelle, Gedenkstein zum Kriegsende in Unterrißdorf)
– Regional „Hinterlassenes“ aus früherer wirtschaftlicher Nutzung (z.B. Weinbau, Bergbau)
Motivation
Ich, Christin Simonsen, wohne in Unterrißdorf, Hintere Dorfstraße 16. Und ich spreche Jeden und Jede im Dorf an. Ich bin ein bodenständiger, heimat- und naturverbundener Mensch. Die Geschichte um mich herum liegt mir am Herzen. Sie weckt mein Interesse und meine Neugier. Ich weiß, Geschichte ist erlebbar und spürbar, muss nicht trocken sein. Und sie ist bis in unser jetziges Leben verwoben. Es geht los in meinem Haus und in Deinem Haus, auf meinem Grund und auf Deinem Grund und geht weiter in unserer gemeinsamen Umgebung. Es gab Anfänge des Zusammentragens und digitaler Sicherung von Zeitdokumenten im Rahmen des Heimatvereins. Das erfolgte gleich nach der Vereinsgründung im Jahr 2002. Diese Aktivitäten waren kurzfistige. Bis heute ruht der Geschichts-Part der Heimatvereinsarbeit. Der Heimatverein hat mich in seiner letzten Mitgliederversammlung gebeten, dieses Anliegen selbst in die Hand zu nehmen. Mit jedem Jahr, mit jedem Jahrzehnt, welches vergeht, mit jeder Dorf Persönlichkeit, die uns verlässt, verblasst Historie mehr und mehr. Es verlieren sich Zeitdokumente und die Abbildung der Gestaltung des früheren Dorf- und Landlebens mitsamt der damaligen Lebensverhältnisse. Es verliert sich die Wertschätzung gegenüber der Vergangenheit. Damit, finde ich, ist der Blick auf die vergangene Zeit, woher wir kommen und wem wir nachfolgen unwiderbringlich dem Verfall ausgesetzt, preisgegeben, verloren für uns und die nachfolgende Generation. für eine Geschichts-AG zu werben !!!
Engagement
Ich bin so frei, zu fragen, was ist der PREIS, dem Verfall gegenzusteuern?
- dass sich Gleichgesinnte und Geschichtsinteressierte zusammenfinden
- im kleinen zu beginnen (mit einem klar umrissenen Thema)
- regelmäßige Treffen, 1x monatlich
- andere begeistern und mitnehmen
- Geschichte sichtbar und erlebbar machen in verschiedenen Formaten (nicht im stillen Kämmerlein)
- Formate gemeinsam überlegen und kreieren - Die Geschichts-AG
--> beleben
--> mittun
--> unterstützen
Unterstützer
In Unterrißdorf hat sich der Freundeskreis der Dorf-Geschichten und Brauchtumspflege gebildet.
Nachdem Anfang März auf Initiative der Unterrißdorferin, Christin Simonsen, ein Aufruf als Postwurf in jeden Haushalt kam mit der Werbung für eine Geschichts-AG, fand sich eine Minigruppe Interessierter zur ersten Beratung zusammen. Aus unterschiedlichen Motivationen heraus kam die Gruppe zu einem grundlegenden Tenor: Die seit längerer Zeit ruhende Beforschung der Heimatgeschichte möchte wieder angeschoben werden durch regelmäßige Treffen. Die Geschichts-Arbeit soll nach eigens festgelegten und klar umrissenen Themen vorangetrieben werden. Dazu hat nun auch schon intensive Zeitzeugenbefragung begonnen. Materialsammlung,-sichtung und -aufbereitung wird eine ständige, nebenherlaufende Beschäftigung sein.
„Da habt ihr euch ganz schön was vorgenommen“, so ein Kommentar aus der Dorfgemeinschaft. Doch Frau Simonsen nimmt auch Anerkennung, Begrüßung der Geschichtsarbeit und zugesagte Unterstützung wahr. Da steckt eine Menge Kleinarbeit und sorgfältiger Umgang mit Informationen und Zeitdokumenten dahinter, den der Interessenkreis gern auf breitere Füße stellen möchte und offen ist für jeden interessierten Mithelfer und Mithelferinnen.
Nach konstituierender Beginnzeit und nach dem vierten Treffen im Juli hat der Freundeskreis sich ein Logo und einen Namen überlegt, der sein Aushängeschild sein soll und zu dessen Aktivitäten passt: „Unterrißdorfer Heimatwühler“. Das drückt Heimatverbundenheit aus, nimmt Bezug auf Dorf – und Bergbau-Geschichte und zeigt die Intension, Verborgenes oder Entrücktes wieder vorsichtig freizubuddeln, ins Bewusstsein zu holen und den Menschen zugänglich zu machen. Letzteres ist auch ein wesentlicher gemeinsamer Anspruch der Unterrißdorfer Heimat-Wühler. Nämlich die Ergebnisse der Forschungen sollen zeitnah öffentlich gemacht werden in jungen, lebendigen Formaten. Die Interessengruppe macht sich Gedanken darum, Präsentationsformen zu finden und umzusetzen, die einen breiten Kreis der Leute im Dorf anspricht, besonders auch Jugendliche, junge Familien und Zugezogene, natürlich auch die Mitglieder des bestehenden Heimatvereins im Ort Unterrißdorf. Wir sehen vor uns eine gute Entwicklung des Zusammenwirkens.
Simonsen, die selbst von Anfang an Mitglied im Heimatverein ist, setzte mit dem Anschub der Geschichtsarbeit noch etwas auf den Plan. Sie reichte für die Geschichtsarbeit der Gruppe ein Konzept ein beim Förderprogramm „Revier-Pionier“ in der Sparte „Zukunft gestalten“. Und glücklicherweise wurde ihre Projekt-Idee „Heimat-und Bergbau-Geschichte in jungen, lebendigen Formaten“ befürwortet und finanziell unterstützt.
Durch diese finanzielle Unterstützung konnten die „Unterrißdorfer Heimat-Wühler“ eine erste Initiative starten. Mit vielen fleißig anpackenden Händen aus der Dorfgemeinschaft wurde in den letzten Tagen der Sommerferien ein Bücher-Tausch-Haus auf dem Ortspielplatz aufgebaut, wetterfest und farbig hergerichtet. Es war im Dorf ein von zahlreichen Leuten gehegter Wunsch, Bücher auf diese Weise auf eine neue Reise gehen zu lassen.
Anfang September lud der Heimatverein Unterrißdorf zum Spielplatzfest ein, wo gleichzeitig das Bücherhaus feierlich eingeweiht wurde. Damit ist unser schöner Spielplatz im Dorf für die Begegnung der Generationen um ein Weiteres aufgewertet.

Impressum
Name des Unternehmens
Heimat-Wühler
Anschrift
Hintere Dorfstraße 16,
06295 Lutherstadt Eisleben, Deutschland
Kontaktinformationen
acsimonsen@t-online.de, info@heimat-wühler.de
Datenschutzerklärung
Beim Eintritt in den Verein werden folgende Daten von den Mitgliedern erhoben
und gespeichert: - Name, Vorname - Anschrift - Geburtsdatum - E-Mail - Foto(s) - Kontodaten
Die gespeicherten Daten werden verwendet für die Vereinsarbeit, Pressearbeit, mit
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gelöscht. Fotos und Namen bleiben in der Chronik erhalten.
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Nach Erstellung einer Webseite werden nach Erforderlichkeit Namen der Mitglieder,
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Zweck der Datenerhebung
Die Veröffentlichung erfolgt, um den Verein und das Vereinsleben darzustellen.
Der Zustimmung kann jederzeit schriftlich widersprochen werden.
Datenkontrolleur
Christin Simonsen


